DIE 6 GRÖSSTEN FEHLER BEI WEBSITES

Hey, ich bin Yvonne, Webdesignerin und Brand-Designerin. Ich hab kürzlich wieder einige fehlerhafte Websites gesehen, die so bei einem Business nicht funktionieren können oder sogar technisch nicht korrekt funktionieren oder abmahngefährdet sind. Darum will ich euch heute mal die 6 größten Fehler nennen, die ich oft sehe.

 

 

1. INHALTE OHNE MEHRWERT

Ganz ehrlich, eine Seite mit Name, Adresse und einem Foto ist keine Website, das ist eine Web-Visitenkarte. Deine Seite muss zeigen, wer du bist und was du kannst, sonst klicken Leute einfach weiter. Auch ein OnePager reicht selten aus, das ist eine Website mit nur einer Inhaltsseite, zu wenig, um wirklich Mehrwert und hilfreiche Infos zu bieten. Und wichtig ist auch: Deine Zielgruppe muss die Texte verstehen, also bitte keine komplizierten Fachbegriffe.

Stell dir vor, du landest auf so einer Seite und weißt nach einigen Sekunden immer noch nicht, was die Person eigentlich macht. Klingt jetzt vielleicht hart, aber wir haben online nur drei Sekunden Zeit, um davon zu überzeugen, dass der User bei uns richtig ist. Da darf man keine Zeit verschwenden und muss klar formulieren, was man für wen anbietet. Bitte kein „Herzlich willkommen auf meiner Website“! Das ist völliger Unsinn. Man ist nicht in einem Ladengeschäft, in dem man Kunden begrüßt, sondern man hat eine Website.

 

2. UNZUREICHENDES SEO

Und SEO heißt nicht, dass man einfach Suchbegriffe zuhauf in die Texte knallt, sondern nach einer gründlichen Keyword-Recherche, also den passenden Suchbegriffen, diese in die Texte einarbeitet. Und auch in die Bilder-Dateinamen. Außerdem nutzt man Metadaten. Wird das alles versäumt, wird deine Website bei Google einfach nicht gefunden, egal, wie gut sie sonst ist.

User geben gezielt Begriffe in Google ein, zu denen sie was finden wollen – das sind die sogenannten Keywords. Die können kurz sein, aber auch sehr lang, zum Beispiel „Webdesign Psychotherapeut“, wenn ein Psychotherapeut ein Webdesign braucht. Oder es ist eine komplett ausformulierte Frage. Kommen nun die wichtigsten Keywords nicht auf deiner Website an den passenden Stellen vor, kann deine Website nun mal nicht durch diese Suchbegriffe gefunden werden.

 

Selbst die beste Website bringt dir überhaupt nichts, wenn sie nicht gefunden wird.

 

3. UNPROFESSIONELLES DESIGN

Das passiert oft, weil das Brand Design fehlt, also Farben, Formen, Schriften und natürlich das Logo, das ist nämlich das optische Fundament, das Webdesign baut später darauf auf. Ohne das wirkt alles wild zusammengewürfelt, unpassend und einfach nicht schön. Oft wirkt ein Webdesign dadurch auch veraltet, oder die Bilder passen nicht zum Rest. All das führt nicht zu einem harmonischen, professionellen Webdesign, das den User anspricht.

Ich gehe beim Design einer Website natürlich immer vom Logo aus. Ist das eher rund und weich, dürfen sich keine harten Formen im Webdesign finden. Ich sorge dafür, nur die Farben des Brand Designs zu nutzen und keine weiteren. Ich wähle auch die Fotos passend aus und achte auch auf die Stimmung, die die Bilder vermitteln. Du musst dabei immer daran denken, welches Feeling du bei deinem potenziellen Kunden auslösen möchtest.

Auch die Farben in den Bildern müssen harmonieren! Und natürlich nutze ich die Schriftarten, die im professionellen Logo bereits enthalten sind. Bei meinen Brand Design Angeboten lege ich auch weitere Farben fest, wenn dies z. B. für die Buttons benötigt werden.

Genau dadurch wirken meine Webdesigns völlig harmonisch. Beispiele dafür findet ihr auf meiner Website im Portfolio.

Und manche haben nicht mal ein übersichtliches Layout. Da sind Bilder unterschiedlich groß und werden einfach irgendwo hingeklatscht. Sorry, aber wenn du ernsthaft selbstständig bist, geht so was einfach nicht.

 

4. FEHLENDE RECHTSTEXTE

Kein Impressum, keine Datenschutzerklärung, oder beides lückenhaft. Kurzer Disclaimer, ich bin keine Anwältin, das hier ist nur ein Hinweis, keine Rechtsberatung, aber prüfe das unbedingt oder lass es vom Anwalt checken.

Wichtig ist auch, dass Impressum und Datenschutzerklärung auf zwei verschiedenen Seiten unter zwei einzelnen Links realisiert werden. Diese Seiten müssen von jeder Seite mit nur einem Klick aufgerufen werden können. Daher solltest du sie im Footer platzieren. Hier passt übrigens auch gut der Link zu deinen AGB hin, wenn du welche hast.

Wenn du hier grobe Fehler machst, kann das üble Konsequenzen haben:

  • teure Abmahnungen
  • hohe Bußgelder
  • sogar Schadensersatzansprüche
  • und denkt auch an euren Imageverlust: so was schreckt potenzielle Kunden ab, weil du nicht vertrauenswürdig wirkst

Beachte außerdem unbedingt das Urheberrecht. Du darfst weder Bilder noch Texte anderer einfach benutzen oder kopieren.

 

Du musst für Rechtssicherheit deiner Website sorgen. Andernfalls gehst du sehr große Risiken ein.

 

5. NICHT USERFREUNDLICH

Schlechtes Layout, miese Navigation, man findet die Kontaktdaten nicht. Wer sich auf einer Website nicht intuitiv zurechtfindet und so nicht schnell an die gewünschten Infos kommt, verlässt sie sofort wieder. Darum gestaltet man alles übersichtlich und macht es den Websitebesuchern so leicht wie möglich.

Alles muss logisch aufgebaut und leicht auffindbar sein. Das fängt schon bei dem Menü an. Keine Fantasiebezeichnungen, bleib beim Üblichen, z. B. Home, Über mich, Angebote, Kontakt usw. Nicht mehr als 6 oder allerhöchstens 7 Menüpunkte im Hauptmenü!

Mach es dem User leicht, alles Gesuchte zu finden. Auch auf jeder einzelnen Seite müssen die Infos sinnvoll strukturiert sein. Je wichtiger der Inhalt, desto weiter oben steht er.

Deine Kontaktdaten dürfen ebenfalls nicht versteckt sein. Schreib sie auch in den Footer! Füg auch deine Social-Media-Profile hinzu, damit die Leute leicht mit dir in Kontakt bleiben können. Dazu fügst du die Icons von Facebook, Instagram usw. hinzu und verlinkst diese auf deine Profile.

 

6. TECHNISCHE MÄNGEL

Die sind natürlich auch ein absolutes No-Go.

Deine Website ist nicht mobil-optimiert, wird also auf Smartphones nicht korrekt dargestellt? Oder sie braucht lange zum Laden? Da ist der User sofort wieder weg. Und ohne SSL-Verschlüsselung wird er sogar vom System gewarnt, die Website nicht aufzurufen.

Wer will eine Website besuchen, bei der er eine Warnung vom Browser bekommt, weil die als nicht sicher gilt? Das macht niemand. Außerdem ist es auch ziemlich peinlich, wenn deine Website so langsam lädt, dass man ihr beim Laden von z. B. Fotos zusehen kann. So was ist einfach grob unprofessionell. Das passiert z. B., wenn man viel zu große Bilder unkomprimiert hochlädt, also die Dateigröße nicht minimiert hat.

Und nicht erst seit 2026 kann man sich eine Website, die nicht responsive ist, nicht mehr erlauben! Das bedeutet, dass die Website auf dem Smartphone nicht korrekt dargestellt wird. Dann passt sie sich nicht an die Bildschirmgröße an und man müsste alles ranzoomen, um es zu erkennen und den Text überhaupt lesen zu können. Leute, bitte, so was geht gar nicht, ich sehe solche Websites heutzutage hin und wieder noch! Solche Websites werden von Usern komplett ignoriert. Über 80–90 % surfen mit dem Handy, da muss alles an die verschiedenen Bildschirmgrößen angepasst sein.

 

FAZIT

Ich weiß, das war jetzt viel. Nicht umsonst engagiert man dafür Profis wie mich. Wenn du jede Menge Zeit, Motivation und auch die Fähigkeiten hast, dir all die Basics selbst beizubringen, plus den Umgang mit einem CMS wie z. B. WordPress, wag dich selber ran. Beachte hierbei meine 10 wichtigsten Tipps für professionelle Websites. Wenn du aber zügig vorankommen willst und nicht ewig etwas ausbessern willst, meld dich gern bei mir. Ich biete Webdesign-Pakete mit allem drum und dran zum Festpreis. Und mit mir kannst du zeitsparend und bequem per Mail zusammenarbeiten. Und ich kann auch dein Brand Design für dich erstellen.

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