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	<title>Mental Health Archive | Yvonne Flöper</title>
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	<description>Business-Lösungen für Idealisten und Neurodivergente</description>
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	<title>Mental Health Archive | Yvonne Flöper</title>
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		<title>NEURODIVERGENT UND SELBSTSTÄNDIG: WAS WIRKLICH FUNKTIONIERT – 8 EHRLICHE LEARNINGS AUS DEM PODCAST</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Yvonne Flöper]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 12:17:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Idealistisches Business]]></category>
		<category><![CDATA[Mental Health]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NEURODIVERGENT UND SELBSTSTÄNDIG: WAS WIRKLICH FUNKTIONIERT – 8 EHRLICHE LEARNINGS AUS DEM PODCAST Ich war kürzlich zu Gast im Podcast Neurodivergentes Unternehmertum bei Paulina Hornbachner. Fast eine Stunde haben wir offen darüber gesprochen, wie Selbstständigkeit mit ADHS, Autismus und chronischen Erkrankungen nicht nur funktionieren kann – sondern sich richtig gut anfühlen kann. Das komplette Interview [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://yvonne-floeper.de/neurodivergent-selbststaendig-8-learnings/">NEURODIVERGENT UND SELBSTSTÄNDIG: WAS WIRKLICH FUNKTIONIERT – 8 EHRLICHE LEARNINGS AUS DEM PODCAST</a> erschien zuerst auf <a href="https://yvonne-floeper.de">Yvonne Flöper</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>NEURODIVERGENT UND SELBSTSTÄNDIG: WAS WIRKLICH FUNKTIONIERT – 8 EHRLICHE LEARNINGS AUS DEM PODCAST</strong></h1>
<p>Ich war kürzlich zu Gast im <strong>Podcast <em>Neurodivergentes Unternehmertum </em></strong>bei <span style="color: #283f78;"><a style="color: #283f78;" href="https://www.autismus-im-job.com/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Paulina Hornbachner</strong></a></span>. Fast eine Stunde haben wir offen darüber gesprochen, wie Selbstständigkeit mit ADHS, Autismus und chronischen Erkrankungen nicht nur funktionieren kann – sondern sich richtig gut anfühlen kann. Das komplette Interview habe ich dir hier unten verlinkt. Hier findest du die wichtigsten Learnings daraus – kompakt, ehrlich und ohne Schönfärberei.</p>
<p>&nbsp;</p>
<a href="https://yvonne-floeper.de/neurodivergent-selbststaendig-8-learnings/"><img decoding="async" src="https://yvonne-floeper.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2Fur-DZ0SGO50%2Fmaxresdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br />Beim Abspielen dieses Videos wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt. Dabei können personenbezogene Daten verarbeitet werden. <a href="/datenschutz">Mehr erfahren</a> Mit dem Abspielen erklärst du dich damit einverstanden.<br /></p>
<h2></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>1. DEINE ANDERSARTIGKEIT IST KEIN MAKEL – SIE IST DEIN ALLEINSTELLUNGSMERKMAL</strong></h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Ich habe lange gedacht: Wer soll denn mit mir arbeiten wollen? Ich kann nicht telefonieren. Ich brauche Ruhe. Ich habe einen Lebenslauf, der sich bestenfalls abenteuerlich liest – Schulabbruch, Abendschule, Studium mit Mitte 30, gescheiterte Jobsuche danach.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Was ich damals nicht verstanden habe: Genau diese <strong>Andersartigkeit ist eine Stärke</strong>. Wenn du dich an die <strong>richtige Zielgruppe</strong> wendest.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Eine Kundin hat mir mal gesagt, dass ich für neurodivergente Menschen besonders barrierearm arbeite. Nicht weil ich das strategisch geplant hatte, sondern weil ich mein Business so gestaltet habe, wie ich selbst arbeiten kann. Keine Telefonate, kein Termindruck, alles per Fragebogen und Mail. Was ich für eine Einschränkung gehalten hatte, ist für viele meiner Kunden genau das Richtige.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Das gilt für dich genauso: <strong>Was du für einen Nachteil hältst, kann für die richtigen Menschen ein Vorteil sein.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>2. SCHWÄCHEN ELIMINIEREN WOLLEN IST DER FALSCHE ANSATZ – STÄRKEN AUSBAUEN IST DER RICHTIGE</strong></h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Lange dachte ich, ich müsste meine Schwächen in den Griff kriegen. Dass das nicht geht, war für mich lange ein Zeichen von Versagen.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Dabei ist die <strong>Lösung</strong> so viel einfacher: <strong>Was du nicht kannst</strong>, kannst du<strong> auslagern, automatisieren</strong> oder <strong>durch clevere Prozesse umgehen</strong>. Aber da, wo du Talent und echtes Interesse hast – da baust du so tief auf, dass du Spezialist wirst und gute Preise aufrufen kannst.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Ich bin bekannt für Klarheit. Meine Kunden loben das immer wieder. Dabei bin ich eigentlich ein klassischer ADHS-Wirrkopf. Was hat sich verändert? Ich mache Arbeit, die mich so sehr packt, dass ich auf den Hyperfokus lande. Der gibt mir genau diese Klarheit. Ich habe meine Konzentrationsprobleme von früher kaum noch, seit ich selbstständig bin. Das ist kein Witz.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Deine Stärken sind dein Kapital.</strong> Investiere dort. Und nicht in die ewige Arbeit an dem, was eh nicht dein Ding ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>3. AUTOMATISIERUNG UND BATCH-WORKING SIND KEINE LUXUS – SIE SIND ÜBERLEBENSNOTWENDIG</strong></h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Paulina hat im Gespräch etwas auf den Punkt gebracht, das ich vollständig unterschreibe: Gerade wenn du Autismus oder ADHS hast, solltest du <strong>unbedingt alles Mögliche</strong> <strong>automatisieren</strong>, weil du sonst bestimmte Dinge gar nicht erst machen kannst.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Ich habe früher mit Papierkalender gearbeitet. Wenn ich etwas verschieben musste, hat das ewig gedauert. Heute arbeite ich mit einem digitalen System, in dem To-Dos wiederkehren, Deadlines sichtbar sind und nichts verloren geht. Das klingt unspektakulär, ist aber ein Gamechanger.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Dazu kommt <strong>Batch-Working</strong>: Ich wechsle nicht innerhalb einer Stunde zwischen fünf verschiedenen Tätigkeiten. Stattdessen gibt es Tage, an denen ich nur an Social-Media-Content arbeite, oder Tage, an denen ich mich nur um Blogbeiträge kümmere. Dieser Wechsel zwischen Tätigkeiten kostet uns (gerade mit exekutiver Dysfunktion) unverhältnismäßig viel Zeit und Energie. Das Einrichten dauert bei mir und Paulina bis zu 30 Minuten. Wenn ich nach 40 Minuten schon wieder wechseln muss, habe ich kaum etwas geschafft.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Wer aber einmal im Thema bzw. der Tätigkeit drinnen ist, bleibt drinnen. Das ist unglaublich effizient.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>4. VERGISS DAS 9-TO-5-DOGMA. ARBEITE DANN, WENN DU KANNST</strong></h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Mein Arbeitstag fängt nicht vor dem Mittag an. Ich habe einen Schlafrhythmus, der von außen seltsam aussieht, aber <strong>meinem Biorhythmus entspricht</strong>. Ich schlafe oft erst um 2 Uhr ein und wache um 10 Uhr auf. Hauptsache, ich bin ausgeruht.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Ich habe oft kurze Tage mit zwei, drei Arbeitsstunden. Ich habe aber auch schon mal 12 Stunden durchgearbeitet, weil ein Kundenprojekt kurz vor Abschluss war und ich dann natürlich weiter daran arbeite, statt mich unnötig aus dem Hyperfokus zu reißen.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Beides ist okay. Sowohl <strong>lange als auch kurze Arbeitstage</strong> haben ihre Daseinsberechtigung.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Ich habe auch keine regulären freien Wochenenden, dafür aber manchmal mitten in der Woche einen freien Tag. Weil mein Hirn es braucht. Ich merke das daran, dass ich zwar schmerzfrei aufwache, aber null Motivation habe. Das ist das Signal. Ein erzwungener Arbeitstag an so einem Tag wäre Zeitverschwendung und ein Schritt Richtung Burnout.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Mit der eigenen Tagesform zu arbeiten statt gegen sie</strong> – das war für mich eins der wichtigsten Learnings überhaupt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-1249 aligncenter" src="https://yvonne-floeper.de/wp-content/uploads/2026/05/8-learnings-podcast.png" alt="" width="500" height="500" srcset="https://yvonne-floeper.de/wp-content/uploads/2026/05/8-learnings-podcast.png 500w, https://yvonne-floeper.de/wp-content/uploads/2026/05/8-learnings-podcast-300x300.png 300w, https://yvonne-floeper.de/wp-content/uploads/2026/05/8-learnings-podcast-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>5. DAS BUSINESS MUSS SICH NACH DIR RICHTEN, NICHT DU NACH DEM BUSINESS</strong></h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">„Nur die, die ganz hart arbeiten, sind echte Unternehmer&#8220; – ich habe so einen Unsinn eine Weile tatsächlich geglaubt. Und dann habe ich mich gefragt: Wofür habe ich mich eigentlich selbstständig gemacht?</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Um mich permanent zu stressen? Um zu posen, wie sehr ich struggle? Nein.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Ich bin selbstständig, weil ich <strong>mich verwirklichen</strong> will. Weil ich <strong>Freude an meiner Arbeit</strong> haben will. Weil ich einer <strong>sinnstiftenden Tätigkeit nachgehen</strong> will. Und als Nebeneffekt damit auch meinen Lebensunterhalt verdiene.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Paulina bringt das in unserem Gespräch wunderbar auf den Punkt: Wenn du dein eigenes Unternehmen gründest, geht es darum, dass sich das Unternehmen nach dir richtet. Nicht umgekehrt. Nur dann hältst du es langfristig durch. Und nur dann ist es <strong>nachhaltig</strong>, sowohl für dich als Person als auch finanziell.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Das ist kein weicher Selbstfürsorge-Ratschlag. Das ist eine strategische Entscheidung, die deinen Business-Erfolg als Neurodivergenter überhaupt erst ermöglicht!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>6. GESTALTE DEIN MARKETING VÖLLIG INDIVIDUELL UND AUTHENTISCH</strong></h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">In Reels tanzen? Networking-Events besuchen? Kaltakquise per Telefon durchziehen?</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Ich habe mich kurz zu Telefonaten mit Interessenten hinreißen lassen. Das Ergebnis: Ich habe dazwischengequasselt, war zwei Tage vorher nervös und danach zwei Tage kaputt. Das ist schlicht <strong>kein gutes Energiemanagement</strong>.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Heute läuft das bei mir so: Wer Interesse hat an meinen Angeboten im Bereich <a href="https://yvonne-floeper.de/positionierung/" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #283f78;"><strong>Positionierung</strong></span></a>, <a href="https://yvonne-floeper.de/markendesign/" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="color: #283f78;">Brand Design</span></strong></a> oder <a href="https://yvonne-floeper.de/webdesign/" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #283f78;"><strong>Webdesign</strong></span></a>, der füllt meinen <a href="https://yvonne-floeper.de/wp-content/uploads/2026/03/anfrage-formular_yvonne_floeper.pdf" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #283f78;"><strong>Fragebogen</strong></span></a> aus. Das siebt die Leute durch. Wer wirklich Lust hat, mit mir zu arbeiten, erledigt das und gibt sich Mühe dabei. Ich habe dann alle wichtigen Infos fürs Briefing, kann ein Angebot rausschicken und der Rest läuft per Mail.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Was ich für unmöglich gehalten hatte, funktioniert. Sowohl bei neurodivergenten Kunden als auch bei neurotypischen.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Du musst nicht auf Messen gehen. Du musst nicht täglich dein Gesicht in die Kamera halten. Du könntest stattdessen z. B. Social Selling betreiben, indem du in Gruppen hilfreiche Tipps gibst und so Aufmerksamkeit auf dich ziehst. Du kannst einen Faceless Channel aufbauen, bei dem man dich nicht sieht. Du kannst einen Podcast machen. Du kannst Blogbeiträge schreiben.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die Leute, die zu dir passen, finden dich genau dadurch, was du tust. Wenn es zu dir passt und damit authentisch ist.</p>
<h2></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>7. INDIVIDUELL STATT SCHEMA F</strong></h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">In einer Facebook-Gruppe wurde mal ich gefragt, welche Methoden und Techniken ich in meinem Business-Coaching für Neurodivergente anwende. Die ehrliche Antwort: keine festen.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Nicht weil ich keine lernen wollte. Sondern <strong>weil jeder Mensch so individuell ist</strong> in seinen Talenten, seinem Background, seinen gesundheitlichen Problemen und seinen Bedürfnissen, dass ein starres Raster schlicht nicht passt.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Stattdessen schaue ich genau hin. Denke analytisch. Nehme Nuancen während des Coaching-Gesprächs im Videocall wahr. Manchmal kommt z. B. jemand mit einer Frage zur Angebotsgestaltung. In einem Nebensatz bemerke ich aber, dass da eigentlich Ängste rund um die Preisgestaltung schlummern. Das ist dann das eigentliche Thema.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">„Kennst du einen Autisten, kennst du einen Autisten&#8220; – das gilt im Business genauso. Ein Coaching-Schema, das über allen übergestülpt wird, widerspricht dem Grundprinzip von Neurodivergenz im Alltag. Denn wir sind alle so individuell. Genau das muss sich in der Begleitung widerspiegeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>8. SELBSTSTÄNDIGKEIT KANN DIE PSYCHISCHE GESUNDHEIT VERBESSERN – WENN SIE ZU DIR PASST</strong></h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Das klingt erstmal kontraintuitiv, weil Selbstständigkeit ja oft für Stress und Unsicherheit steht. Ich kann nur von mir sprechen: Mir geht es psychisch wesentlich besser, seit ich selbstständig bin.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Davor erlebte ich eine Jobsuche, die nicht funktioniert hat, einen zusammenbrechenden Berufstraum, Depressionen. Dann las ich das Kapitel <em>Selbstständigkeit mit ADHS</em> in einem Buch. So formte sich langsam meine Business-Idee, mit der ich in die Selbstständigkeit startete.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Mit jedem kleinen Schritt in Richtung Selbstständigkeit verschwand meine Depression. Kein Witz! Durch die<strong> sinnstiftende Tätigkeit</strong> und die <strong>berufliche Perspektive</strong> ging es mir nach und nach besser.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Was ich aus <a href="https://yvonne-floeper.de/neurodivergent-selbststaendig/" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="color: #283f78;">meiner eigenen Geschichte</span></strong></a> mitnehme und jedem weitergeben will, der gerade zögert: Du weißt oft nicht, was in dir steckt. Ich hätte nie gedacht, dass ich so viele Stärken habe, mit denen man ernsthaft erfolgreich selbstständig sein kann. Ich habe tatsächlich mal gedacht, ich bin dumm und unnütz.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Probier es lieber, als dir auszureden, dass es nicht funktionieren könnte. Könnte ja geil werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold"><strong>MEIN WICHTIGSTER RAT</strong></h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Richte deine Selbstständigkeit konsequent nach deinen eigenen <strong>Interessen, Stärken, Bedürfnissen und Werten</strong> aus. Von der <a href="https://kurse.yvonne-floeper.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="color: #283f78;">Geschäftsidee</span></strong></a> über die Arbeitszeiten bis hin zum Marketing. So schaffst du eine Basis, die wirklich zu dir passt und die den Grundstein für deinen Erfolg legt.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Das ist nicht nur meiner Erfahrung nach der einzige Weg, der langfristig funktioniert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Du möchtest aus meinen Erfahrungen und meiner Expertise lernen? Ich begleite als Business-Coach neurodivergente Selbstständige und Gründer dabei, ihren eigenen Weg zu finden. Sowohl eine <a href="https://kurse.yvonne-floeper.de/coaching-einzel" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #283f78;"><strong>Coaching-Einzelsitzung</strong></span></a> als auch ein <a href="https://kurse.yvonne-floeper.de/coaching" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #283f78;"><strong>längere</strong></span><span style="color: #283f78;"><strong>s Coaching-Programm </strong></span></a>sind möglich. Ich freue mich auf dich!</p>
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		<title>MEINE GESCHICHTE: WIE MEIN ONLINE-BUSINESS NEURODIVERGENT SELBSTSTÄNDIG ENTSTAND</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Yvonne Flöper]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jun 2025 16:47:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Idealistisches Business]]></category>
		<category><![CDATA[Mental Health]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>MEINE GESCHICHTE: WIE MEIN ONLINE-BUSINESS NEURODIVERGENT SELBSTSTÄNDIG ENTSTAND Zu diesem Artikel gibt es auch ein Video. Es handelt sich dabei um mein allererstes Facebook-Live! Beim Abspielen dieses Videos wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt. Dabei können personenbezogene Daten verarbeitet werden. Mehr erfahren Mit dem Abspielen erklärst du dich damit einverstanden. &#160; ÜBER SCHULPROBLEME UND HOFFNUNGSLOSIGKEIT [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>MEINE GESCHICHTE: WIE MEIN ONLINE-BUSINESS <em>NEURODIVERGENT SELBSTSTÄNDIG</em> ENTSTAND</strong></h1>
<p><strong>Zu diesem Artikel gibt es auch ein Video. Es handelt sich dabei um mein allererstes Facebook-Live!</strong></p>
<a href="https://yvonne-floeper.de/neurodivergent-selbststaendig/"><img decoding="async" src="https://yvonne-floeper.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2F4nzkTupy20w%2Fmaxresdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br />Beim Abspielen dieses Videos wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt. Dabei können personenbezogene Daten verarbeitet werden. <a href="/datenschutz">Mehr erfahren</a> Mit dem Abspielen erklärst du dich damit einverstanden.<br /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>ÜBER SCHULPROBLEME UND HOFFNUNGSLOSIGKEIT</strong></h2>
<p>Inzwischen bin ich Mitte 40 und habe erst vor etwa anderthalb Jahren herausgefunden, dass ich auch <strong>autistisch</strong> bin. Die Diagnose <strong>ADHS</strong> habe ich mit 31 während meines Masterstudiums bekommen.</p>
<p>Doch zuerst einmal ein Blick zurück. Denn bei mir lief es weder schulisch noch beruflich rund: Wegen vielen krankheitsbedingten Fehlzeiten ging ich nach wenigen Jahren vom Gymnasium auf die Hauptschule ab. Mit 18 hatte ich nicht mal einen Schulabschluss, sondern <strong>verließ die Schule</strong> frustriert <strong>mit einem Abgangszeugnis</strong>.</p>
<p><strong>Schule</strong> war für mich <strong>schon immer extrem schwierig</strong>. Die <strong>Reizüberflutung</strong>, der Zwang, morgens totmüde aufzustehen und den Lehrern trotz Desinteresse an den meisten Fächern aufmerksam zuhören zu sollen. <strong>Die anderen Kinder</strong>, <strong>die Unruhe</strong>, die Stühle, die mir als Hypersensible sogar Schmerzen bereiteten – <strong>es war unerträglich</strong> für mich. Meine anfängliche Freude über die Einschulung war schnell verflogen. Schon nach einem Grundschultag war ich so müde und erschöpft, dass ich mich danach hinlegen musste.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>VOM SCHULABBRUCH ZUM MASTERABSCHLUSS</strong></h2>
<p>Ohne Abschluss war es unmöglich, einen passende Arbeitsstelle zu finden. Ich habe<strong> viele Jobs kurz ausprobiert</strong>, in <strong>Fabriken</strong> gearbeitet, als <strong>Küchenhilfe</strong> in einem Altersheim, hab eine <strong>Friseurausbildung</strong> ausprobiert. Doch <strong>meist</strong> war ich <strong>arbeitslos</strong> und gesundheitlich sehr angeschlagen – auch psychisch. Zwischendurch holte ich meinen Haupt- und Realschulabschluss an der Abendschule nach.</p>
<p>Nach einem <strong>Zusammenbruch</strong> erinnerte ich mich daran, dass ich schon immer studieren wollte. Denn mit 14 entdeckte ich meine <strong>Leidenschaft für die Philosophie</strong>. Und ich war schon immer <strong>von der deutschen Sprache fasziniert</strong>.</p>
<p>So kehrte ich <strong>zur Abendschule zurück</strong>. Ich machte ein mittelmäßiges Abitur, weil mich die meisten Fächer nun mal nicht interessierten. <strong>Ohne intrinsische Motivation</strong> und echtes Interesse <strong>kann</strong> <strong>ich</strong> nun mal <strong>nicht lernen</strong>. So war ich nur in den Fächern Deutsch und Philosophie richtig gut.</p>
<p><strong>Mit fast 27</strong> habe ich dann tatsächlich mein <strong>Studium begonnen</strong>. <strong>Germanistische Sprachwissenschaft und Philosophie</strong>. Endlich konnte ich glänzen. Vor allem das wissenschaftliche Schreiben war genau mein Ding! Ich habe meinen <strong>Master</strong> in Philosophie mit der <strong>Note 1,1</strong> abgeschlossen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-966 aligncenter" src="https://yvonne-floeper.de/wp-content/uploads/2025/06/selbststaendig-adhs-autismus-neurodivergentes-business.png" alt="" width="500" height="500" srcset="https://yvonne-floeper.de/wp-content/uploads/2025/06/selbststaendig-adhs-autismus-neurodivergentes-business.png 500w, https://yvonne-floeper.de/wp-content/uploads/2025/06/selbststaendig-adhs-autismus-neurodivergentes-business-300x300.png 300w, https://yvonne-floeper.de/wp-content/uploads/2025/06/selbststaendig-adhs-autismus-neurodivergentes-business-150x150.png 150w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>KEINE ARBEITSSTELLE, VIELE ZWEIFEL</strong></h2>
<p>Ich wollte mich nach dem Studium im Bereich Tierrechte engagieren, da ich <strong>vegan</strong> lebe und die <strong>Tierethik</strong> mein <strong>Studienschwerpunkt</strong> war. Aber es gab <strong>keine einzige passende Stelle</strong>, auch nicht in anderen Bereichen. So habe ich nur <strong>sehr wenige Bewerbungen</strong> schreiben können.</p>
<p>In dieser Zeit entwickelte ich eine <strong>Angststörung</strong> und <strong>Depressionen</strong>. Ich wusste nicht weiter. Aber mir wurde klar: Ich <strong>kann zuhause</strong> bei freier Zeiteinteilung <strong>hervorragend arbeiten</strong> – das hatte mein Studium gezeigt.</p>
<p>Dann bin ich auf das Buch <em>ADHS im Job</em> gestoßen. Es ging um Anpassungen im Arbeitsumfeld. Doch all diese Tipps – Einzelbüro, keine Telefonate, ruhige Umgebung – halfen mir nicht genug weiter. Denn als <strong>Neurodivergente</strong> und <strong>chronisch Kranke</strong> habe ich recht<strong> spezielle Bedürfnisse</strong>. Ich funktioniere <strong>tagesformabhängig</strong>. Und klassische Arbeitsstrukturen machen mich fertig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>ERSTE GEDANKEN AN EINE SELBSTSTÄNDIGKEIT</strong></h2>
<p>Im erwähnten Buch gab es auch ein Kapitel mit dem Titel <strong><em>Selbstständigkeit mit ADHS</em></strong>. <strong>Meine erste Reaktion: Nein!</strong> Unsicher, zu viel Verantwortung, das schaffe ich nicht.</p>
<p>Aber irgendwann <strong>musste</strong> ich <strong>mich entscheiden</strong>: Entweder ich wage den Schritt in die Selbstständigkeit oder ich werde mein Leben lang keine Arbeit finden, die zu mir passt. Meine Talente und mein Fachwissen würde ich dann nicht nutzen können. Ich würde kein Geld verdienen können. Diese Gedanken zog mich extrem herunter. Und zwar viel mehr als meine Angst vorm Scheitern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><strong>Entweder wagen wir, unsere Träume zu erfüllen, obwohl wir Angst haben – oder wir können gar nicht gewinnen.</strong></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Also habe ich es <strong>gewagt</strong>, mich <strong>selbstständig zu machen</strong>. Und ja – <strong>ich hatte richtig Angst</strong>. Ich dachte: „Wer will schon mit mir arbeiten?“ Aber – Überraschung! – ich fand durch gezieltes Marketing <strong>absolute Traumkunden</strong>, die begeistert von meiner Arbeit waren. Und die genauso <strong>idealistisch</strong> und <strong>wertorientiert</strong> sind wie ich selbst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>DER BEGINN MEINES BUSINESS</strong></h2>
<p><strong>2017</strong>, mit Mitte 30<strong>,</strong> habe ich mich<strong> selbstständig gemacht</strong>. Schon immer wollte ich <strong>kreativ arbeiten</strong> und <strong>schreiben</strong>. Durch die <strong>Beschäftigung mit Persönlichkeitsentwicklung</strong> habe ich mich daran erinnert, was mir als Kind schon Freude bereitet hat. Und dass ich mich für die <strong>Werte Gerechtigkeit</strong>, <strong>Freiheit</strong> und <strong>Mitgefühl</strong> einsetzen will.</p>
<p>Ich startete als Texterin, habe mich nach kurzer Zeit auf <strong><span style="color: #283f78;"><a style="color: #283f78;" href="https://yvonne-floeper.de/webtexte/" target="_blank" rel="noopener">Webtexte</a></span></strong> spezialisiert. Später kamen meine <a href="https://yvonne-floeper.de/webdesign/" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="color: #283f78;">Webdesign-Angebote</span> </strong></a>dazu. Entsprechend meiner Werte und Interessen fokussiere ich mich bei meiner Arbeit auf die <strong>Themenbereiche Veganismus und Mental Health</strong>.</p>
<p>Die <strong>Selbstständigkeit war</strong> somit <strong>mein Berufseinstieg</strong>. So fiel es mir <strong>anfangs schwer</strong>, meine <strong>Arbeitszeit</strong> richtig <strong>einzuteilen</strong> und <strong>Prioritäten</strong> <strong>richtig zu setzen</strong>. Ich war ständig beschäftigt, aber auch recht erschöpft und nicht so produktiv, wie ich es mir wünschte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><strong>Mit guter Organisation und passendem Zeitmanagement hat Überforderung keine Chance.</strong></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach einer Weile entschied ich, meine <strong>Arbeitszeit zu reduzieren</strong>. Das funktioniert nur durch <strong>super Organisation und Zeitmanagement</strong>. So entwickelte ich mein <strong>eigenes, flexibles System</strong>, das mir ermöglicht, nur <strong>25 Stunden</strong> die Woche zu<strong> arbeiten</strong>. Seitdem bin ich sehr <strong>produktiv und effizient</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>ERSTE SCHRITTE IN RICHTUNG ONLINE-BUSINESS</strong></h2>
<p>Bereits vor ein paar Jahren bekam ich Lust darauf, zusätzlich ein <strong>eigenes Online-Business</strong> aufzubauen. Doch meine erste Kurs-Idee packte mich nicht so richtig. Und ich wusste auch nicht,<strong> wie und wo</strong> ich <strong>anfangen</strong> sollte.</p>
<p>Doch <strong>Ende 2024</strong> buchte ich <strong>Sigruns Coaching-Programm<em> Kickstart</em></strong>. In diesem lernte ich innerhalb von drei Monaten, wie ich mein <strong>Online-Business starten</strong> kann. Inklusive der <strong>Themenfindung</strong>, der erforderlichen<strong> Technik </strong>wie <strong>Funnelaufbau</strong>, des <strong>Konzepts</strong>, der <strong>Produktion</strong> und natürlich der <strong>Durchführung meines ersten Online-Kurses</strong> <em>Business-Idee finden als Neurodivergenter. </em></p>
<p>Ich lernte auch, wie ich die <strong>Bedürfnisse und Wünsche meines Idealkundens</strong> herausfinde und diesen erreiche. Ging <strong>zum ersten Mal auf Facebook live</strong> und<strong> überwand</strong> noch <strong>viele</strong> weitere <strong>Ängste</strong>. <strong>Wurde meinen Perfektionismus los</strong> und erreichte in dieser relativ kurzen Zeit so viel mehr, als ich je für möglich hielt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>WARUM ICH ANDEREN NEURODIVERGENTEN BEI IHRER SELBSTSTÄNDIGKEIT HELFE</strong></h2>
<p>Eben weil ich genau weiß, wie es sich anfühlt, nicht in klassische Arbeitsverhältnisse zu passen, entschied ich mich für das <strong>Thema <em>Neurodivergentes Business</em></strong>. Denn ich weiß genau, wie es ist, wenn man anders ist als die Masse. Wenn man bedingt durch seine <strong>Neurodivergenz</strong> und evtl. gesundheitliche Probleme seine <strong>Energie gut schützen und einteilen</strong> muss. Wenn man das <strong>Gefühl</strong> hat, <strong>nirgends richtig hineinzupassen</strong>.</p>
<p>Ich musste selbst meinen beruflichen Weg finden. Trotz aller Hürden wurde ich erfolgreich und erfüllt. Und da ich denke, dass eine <strong>Solo-Selbstständigkeit für viele neurodivergente Menschen eine sehr gute Lösung</strong> ist, gebe ich nun mein Wissen an andere weiter und begleite sie auf ihrem Weg.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><strong>Eine Selbstständigkeit kann für viele Neurodivergente eine tolle Chance sein, ein erfülltes und bedarfsgerechtes Leben zu führen.</strong></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wenn du selbst neurodivergent bist</strong> und überlegst, ein <strong>Business zu starten</strong> oder dich neu auszurichten: Schau dir <strong>meine Angebote</strong> an – <strong>speziell für</strong> <strong>Menschen mit ADHS, Autismus </strong>oder<strong> Hochsensibilität.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 id="angebote"><strong>MEINE ANGEBOTE FÜR NEURODIVERGENTE GRÜNDER UND SOLO-SELBSTSTÄNDIGE<br />
</strong></h2>
<h3><strong>ONLINEKURS: BUSINESS-IDEE FINDEN ALS NEURODIVERGENTER</strong></h3>
<p>Für neurodivergente Menschen mit ADHS und/oder Autismus, die sich selbstständig machen wollen und ihr Business authentisch aufbauen möchten – im Einklang mit ihren Ressourcen, Bedürfnissen und Stärken.</p>
<p>Weitere Infos und Anmeldung: <strong><span style="color: #283f78;"><a style="color: #283f78;" href="https://kurse.yvonne-floeper.de/" target="_blank" rel="noopener">https://kurse.yvonne-floeper.de/</a></span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>ONLINEKURS: ORGANISATION UND ZEITMANAGMENT FÜR NEURODIVERGENTE SELBSTSTÄNDIGE</strong></h3>
<p>Ein Kurs für Menschen mit ADHS und/oder Autismus, die sich mehr Struktur, Fokus und Überblick in ihrem Alltag wünschen. Mit konkreten Tools, klaren Anleitungen für neurodivergente Denk- und Arbeitsweisen.</p>
<p>Weitere Infos und Anmeldung: <a href="https://kurse.yvonne-floeper.de/organisation" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="color: #283f78;">https://kurse.yvonne-floeper.de/organisation</span></strong></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>1:1-COACHING-SESSIONS FÜR NEURODIVERGENTE SOLO-SELBSTSTÄNDIGE</strong></h3>
<p>Individuelle Unterstützung durch einzelne Coaching-Sitzungen bei Themen wie Positionierung, Organisation, inneren Blockaden oder Marketingstrategie – ganz auf dich als jemand mit ADHS, Autismus oder beidem zugeschnitten.</p>
<p>Weitere Infos und Anmeldung: <a href="https://kurse.yvonne-floeper.de/coaching-einzel" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="color: #283f78;">https://kurse.yvonne-floeper.de/coaching-einzel</span></strong></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>1:1-COACHING-PROGRAMM FÜR NEURODIVERGENTE BUSINESS-STARTER</strong></h3>
<p>6-12 Wochen lange, tiefgehende Begleitung für neurodivergente Selbstständige mit ADHS oder Autismus, die gerade ihr Business (neu) starten. Mit Fokus auf Klarheit, Selbstfürsorge und nachhaltigem Erfolg.</p>
<p>Weitere Infos und Anmeldung: <a href="https://kurse.yvonne-floeper.de/coaching" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #283f78;"><strong>https://kurse.yvonne-floeper.de/coaching</strong></span></a></p>
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		<title>GERÄUSCHSENSIBILITÄT – WENN LAUTE ZUR QUAL WERDEN</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Yvonne Flöper]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2024 14:47:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mental Health]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GERÄUSCHÜBEREMPFINDLICHKEIT – WENN LAUTE ZUR QUAL WERDEN Einige Menschen leiden aus den verschiedensten Gründen unter einer erhöhten Geräuschsensibilität. In diesem Blogartikel kläre ich über diese Ursachen auf, denn mir ist es wichtig, dass den davon Betroffenen mehr Verständnis entgegengebracht wird. Außerdem gebe ich ein paar Tipps zum Umgang mit erhöhter Geräuschsensibilität. Da ich selbst dieses [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>GERÄUSCHÜBEREMPFINDLICHKEIT – WENN LAUTE ZUR QUAL WERDEN</strong></h1>
<p>Einige Menschen leiden aus den verschiedensten Gründen unter einer <strong>erhöhten Geräuschsensibilität</strong>. In diesem Blogartikel kläre ich über diese<strong> Ursachen</strong> auf, denn mir ist es wichtig, dass den davon Betroffenen mehr Verständnis entgegengebracht wird.<br />
Außerdem gebe ich ein paar <strong>Tipps zum Umgang</strong> mit erhöhter Geräuschsensibilität. Da ich selbst dieses Problem durch <strong>ADHS und Autismus</strong> aus eigener Erfahrung kenne, weiß ich inzwischen recht gut, was hierbei hilfreich sein kann.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-205 size-full" src="https://yvonne-floeper.de/wp-content/uploads/2024/05/geraeuschsensibilitaet-ursachen.png" alt="" width="500" height="500" srcset="https://yvonne-floeper.de/wp-content/uploads/2024/05/geraeuschsensibilitaet-ursachen.png 500w, https://yvonne-floeper.de/wp-content/uploads/2024/05/geraeuschsensibilitaet-ursachen-300x300.png 300w, https://yvonne-floeper.de/wp-content/uploads/2024/05/geraeuschsensibilitaet-ursachen-150x150.png 150w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>MISOPHONIE – DER HASS AUF GERÄUSCHE</strong></h2>
<p>Die Formulierung „Hass auf Geräusche“ (aus dem Griechischen misos ‚Hass‘ und phoné ‚Geräusch‘) trifft nicht wirklich den Kern der <strong>neurologischen Störung</strong> Misophonie. Vielmehr reagieren Misophoniker mit Aggressionen, Wut und Angst bis hin zur Panik auf bestimmte Alltagsgeräusche.<br />
Vor allem <strong>Geräusche</strong> wie z. B. Schmatzen, Schlucken, Kauen oder auch Atmen sind für Misophoniker <strong>unerträglich</strong> und erzeugen bei ihnen extremen Stress. Sie weisen eine <strong>verminderte Geräuschtoleranz</strong> gegenüber bestimmten Geräuschen auf und fühlen sich durch diese regelrecht gefoltert. Denn sie fühlen sich dadurch extrem unwohl, sind unkonzentriert und leiden häufig sogar unter Schmerzen.<br />
Es handelt sich bei Misophonie ausdrücklich nicht um Einbildung, das Problem ist real. Mittels EEG und MRT können die Reaktionen auf die auslösenden Geräusche bei Misophonikern aufgezeigt werden. Der Puls steigt, der Atem wird flacher und es kommt zu Schweißausbrüchen.</p>
<p>Da die Misophonie bisher nicht als Krankheit definiert wird und sich nur wenige Forschungsinstitute mit diesem Thema beschäftigen, gibt es <strong>noch keine speziellen Therapien</strong>.<br />
Die meisten Betroffenen versuchen sich vor den extrem unangenehmen Gefühlen zu schützen, indem sie die Trigger – also die auslösenden Geräusche – vermeiden oder abschwächen. Z. B. werden gemeinsame Mahlzeiten gemieden, man übertönt die Störgeräusche mit Musik oder nutzt einen Gehörschutz.<br />
Du kannst dir also sicher gut vorstellen, wie belastend Misophonie für Betroffene und ihr Umfeld sein kann, wenn bestimmte Aktivitäten nicht oder kaum möglich sind und extrem viel Kraft erforderlich ist, um die Symptome zu ertragen. Misophoniker können selbst gar nichts für ihr Problem, können es nicht einfach „abstellen“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><strong>Eine erhöhte Geräuschsensibilität lässt sich nicht einfach abstellen. Es ist ein reales und meist sehr belastendes Problem für die Betroffenen, die dagegen oft nur wenig tun können.</strong></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>HYPERAKUSIS – ALLES IST ZU LAUT!</strong></h2>
<p>Bei Hyperakusis ist die <strong>Verarbeitung von Schallsignalen in den Hörbahnen</strong> gestört. Das Gehirn kann wichtige Geräusche nicht von unwichtigen unterscheiden und sie somit nicht mehr filtern. Dadurch empfinden Betroffene auch leise Geräusche als unangenehm laut, sie werden regelrecht zur Qual. Daher auch die Bezeichnung Hyperakusis, die aus dem Griechischen stammt; hyper bedeutet ‚über‘ und akuo ‚ich höre‘.<br />
In Untersuchungen fand man heraus, dass bereits Töne mit einer Lautstärke von 50 oder 60 dB bei Hyperakusis nicht mehr toleriert werden. Diese führen dann zum Erschrecken, zu Aggressionen, Ängstlichkeit und Nervosität. Ebenso leiden von Hyperakusis Betroffene unter Symptomen wie Schmerzen in den Ohren und im Kopfbereich (durch Verspannung beim Einziehen des Kopfes), Bluthochdruck, trockenem Mund, Herzrasen und Schweißausbrüchen.</p>
<p>Zudem hat Hyperakusis – so wie jede andauernde Geräuschüberempfindlichkeit – <strong>auch soziale und psychische Folgen</strong>. Man vermeidet Situationen, die als zu laut empfunden werden und reduziert soziale Aktivitäten. Oft wird auch ein Gehörschutz genutzt. Dieses Krankheitsbild kann außerdem zu Konzentrations- und Schlafstörungen sowie zu Ängsten und Depressionen führen.</p>
<p>Es gibt einige <strong>mögliche Ursachen</strong> von Hyperakusis. Migräne führt vorübergehend zu ihr, andere neurologische Erkrankungen wie z. B. Epilepsie oder Multiple Sklerose können sie begünstigen. Auch durch Stress, Tinnitus oder einen Hörsturz kann sie ausgelöst werden, ebenso durch bestimmte Wirkstoffe in Medikamenten oder durch psychische Erkrankungen.</p>
<p>Therapiert wird diese Erkrankung durch HNO-Ärzte und Neurologen, die zuerst die Ursachen abklären. Außerdem wird mit Desensibilisierung gearbeitet, indem ein Noiser eingesetzt wird. Das ist ein Gerät, das an ein Hörgerät erinnert und regulierbare Geräusche produziert. So soll im Laufe der Zeit die Geräuschsensibilität abnehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><strong>Auch bei Migräne besteht eine erhöhte Geräuschempfindlichkeit. Geräusche verstärken die Schmerzen extrem, weshalb Betroffene sich dann in einen ruhigen Raum zurückziehen müssen.</strong></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>PHONOPHOBIE – DIE ANGST VOR GERÄUSCHEN</strong></h2>
<p>Der Begriff Phonophobie stammt aus dem Griechischen und setzt sich zusammen aus phoné für ‚Geräusch‘ und phóbos für ‚Flucht‘, ‚Furcht‘, ‚Schrecken‘.<br />
Wer von dieser <strong>Angststörung</strong> betroffen ist, reagiert auf bestimmte Geräusche mit Abneigung und fürchtet sie. Es handelt sich bei der Phonophobie um eine <strong>konditionierte Angstreaktion</strong>. Sie entsteht durch eine Reaktion auf ein Geräusch, das man mit einer negativen Erfahrung verbindet. Mit der Zeit sinkt zunehmend die Toleranzgrenze gegenüber diesem Geräusch. Dessen Lautstärke spielt nur eine untergeordnete Rolle; entscheidend ist vielmehr, wie störend es vom Betroffenen wahrgenommen wird.</p>
<p>Menschen mit Phonophobie reagieren mit <strong>Vermeidungsverhalten und Fluchtreaktionen</strong> auf diese Geräusche. Körperliche Symptome sind der Anstieg des Pulses und des Blutdrucks, ebenso kommt es zu Angstschweiß, Muskelanspannung und Schwindelgefühlen. Auch starke Stimmungsschwankungen sind mit im Spiel und die Angst kann so heftig sein, dass es zu <strong>Panikattacken</strong> kommt.</p>
<p>Zur Behandlung der Phonophobie werden ggf. auch Medikamente eingesetzt. Im Vordergrund aber steht, die (erlernte) Angst vor den jeweiligen Geräuschen nach und nach zu überwinden. Im Rahmen einer kognitiven Verhaltenstherapie lernen die Betroffenen, ihr eigenes Verhalten zu verstehen und können so ihre Verhaltensmuster durchbrechen. Auch eine – natürlich sehr behutsame – Konfrontationstherapie kann hilfreich sein.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h2><strong>GERÄUSCHEMPFINDLICHKEIT DURCH HOCHSENSIBILITÄT ODER AUTISMUS</strong></h2>
<p>Selbstverständlich reagieren auch hochsensible Menschen, die nicht unter den zuvor genannten Erkrankungen leiden, oft sehr stark auf Geräusche.</p>
<p>Hochsensible Personen nehmen aufgrund von <strong>neurologischen Besonderheiten</strong> Reize stärker wahr und verarbeiten sie tiefer als Menschen, die nicht hypersensibel sind. Es handelt sich hierbei nicht um eine Krankheit, sondern um ein <strong>Persönlichkeitsmerkmal</strong>. Man schätzt, dass davon ca. 20-30 % der Menschen betroffen sind.</p>
<p>Aufgrund dessen, dass ihr Gehirn Reize nicht gut filtern kann, sind Hochsensible <strong>extrem reizoffen</strong> – und dadurch relativ schnell durch Sinneseindrücke überreizt. Dies ist insbesondere bei Geräuschen der Fall, sodass Hochsensible meist auch wesentlich weniger Lärm und akustische Unruhe ertragen als durchschnittlich sensible Menschen.</p>
<p>Auch <strong>Autisten</strong> sind<strong> oft hypersensibel</strong> (oder auch in bestimmten Bereichen hyposensibel). Sie sind somit ebenso häufig sensorisch überempfindlich, was sich auch in einer starken Geräuschsensibilität äußern kann.</p>
<p><strong> </strong></p>
<blockquote><p><strong>Auch neurodivergente Menschen wie z. B. ADHSler und Autisten sind häufig sehr geräuschempfindlich und bevorzugen daher ruhige Umgebungen.</strong></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>GERÄUSCHSENSIBILITÄT UND DIE PSYCHE<br />
</strong></h2>
<p>Es gibt <strong>Wechselwirkungen</strong> zwischen Geräuschüberempfindlichkeit und der Psyche. Einerseits hat Lärm erwiesenermaßen einen schlechten Einfluss auf unsere psychische Gesundheit. Andererseits ist die erhöhte Geräuschsensibilität auch ein Symptom bei einigen psychischen Erkrankungen.</p>
<p>Bekannt ist seit langem, dass Lärm unsere Gesundheit stark beeinträchtigen kann. Er erzeugt Stress, lässt uns schneller erschöpfen und schädigt unser Herz-Kreislauf-System. Da jeder unterschiedlich sensibel auf Geräusche reagiert und einige Menschen schon – für viele noch angenehme – Alltagsgeräusche als Lärm empfinden, gilt es, diese individuellen Toleranzgrenzen zu berücksichtigen. Setzt man sich zu vielen oder zu lauten akustischen Reizen aus, als man gut aushalten kann, führt dies zwangsläufig zu Stress. Doch nicht nur das: Eine Studie ergab, dass steigende Lärmbelästigung zu Erkrankungen wie <strong>Depressionen und Angststörungen</strong> führt. Diese sind dann doppelt so häufig vertreten wie bei geringerer Lärmbelastung.</p>
<p>Natürlich kann Lärm bzw. eine zu unruhige Umgebung auch bereits vorhandene psychische Erkrankungen verschlimmern. Ebenso ist eine erhöhte Geräuschempfindlichkeit ein mögliches Symptom von Krankheiten wie Depressionen und Angststörungen. Doch Ängste und Depressionen können auch durch eine Hyperakusis ausgelöst werden. In manchen Fällen kann eine Geräuschübersensibilität auch ein frühes Anzeichen einer psychotischen Erkrankung sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><strong>Auch die Psyche leidet mit, wenn man als Geräuschsensibler zu vielen Lauten oder gar Lärm ausgesetzt ist.<br />
</strong></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>TIPPS BEI GERÄUSCHEMPFINDLICHKEIT<br />
</strong></h2>
<p><strong>Die passende Umgebung schaffen – beruflich und privat<br />
</strong></p>
<p>Wer wenig Geräusche tolerieren kann, sollte natürlich nicht in einer lauten Umgebung arbeiten oder in einer zu wenig ruhigen Wohnung leben.</p>
<p>Auch sollte das Zusammenleben mit anderen so gestaltet werden, dass man genug Ruhe und Rückzugsräume hat. Nicht für jeden kommt ein gemeinsames Schlafzimmer mit dem Partner infrage und nicht jedem ist eine gemeinsame Wohnung ruhig genug. Das ist in Ordnung, man sollte zu seinen individuellen Bedürfnissen offen stehen. Denn achtet man sie nicht, macht das nun mal auf Dauer krank und unglücklich.</p>
<p>Dasselbe gilt natürlich auch für die Freizeitgestaltung. Ist es einem unangenehm und zu reizüberflutend, sich mit mehreren Freunden zugleich zu treffen oder gar Großveranstaltungen zu besuchen, sollte man sich nicht (zu oft oder zu lange) dazu zwingen. Außerdem ist es hilfreich, nach so viel „Action“ genug Erholungszeit einzuplanen, um zu regenerieren.</p>
<p><strong>Seine Grundbedürfnisse achten</strong></p>
<p>Vielleicht klingt das etwas unpassend in diesem Kontext. Aber ich selbst als hochsensible und reizoffene Person habe festgestellt, dass auch hiervon abhängig ist, wie geräuschempfindlich ich bin.</p>
<p>Habe ich zu wenig oder schlecht geschlafen oder eine Weile nicht auf regelmäßige und ausgewogene Mahlzeiten geachtet, kann ich weniger Geräusche und Unruhe tolerieren, als wenn ich das tue.</p>
<p><strong>Gehörschutz und Co.</strong></p>
<p>Komplett vor Geräuschen abschotten kann und sollte man sich nicht, auch weil dadurch die Toleranzgrenze des Erträglichen mit der Zeit weiter sinkt. Doch natürlich sollte man sich als geräuschempfindlicher Mensch vor zu vielen akustischen Reizen oder gar Lärm ggf. schützen können.</p>
<p>Es gibt dazu eine Vielzahl von Hilfsmitteln. Angefangen von einfachen Ohrenstöpseln aus verschiedenen Materialien über einen angepassten Gehörschutz vom Akustiker oder sogenannte Noise-Cancelling-Kopfhörer. Es kann natürlich auch hilfreich sein, Musik über Kopfhörer zu hören, um die störenden Geräusche auszublenden bzw. zu übertönen. Ich gehe beispielsweise nie ohne Musik auf den Ohren einkaufen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><strong>EIN KLEINER APPELL</strong></h3>
<p>Bitte habe Verständnis dafür, dass Menschen mit Geräuschüberempfindlichkeit unter Dingen leiden, die du vielleicht nicht einmal wahrnimmst – und sie darum evtl. ihr Leben völlig anders gestalten (müssen), als du es gewohnt bist. Denn es handelt sich hierbei um ein ernstes und sehr belastendes Problem.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>BIST DU SELBST BETROFFEN?</strong></h3>
<p>Wenn Geräuschsensibilität deinen Arbeitsalltag als Selbstständiger erschwert: Als Business-Coach für Neurodivergente unterstütze ich dich dabei, dein Business so zu gestalten, dass es optimal zu deinen Bedürfnissen passt. In einer <a href="https://kurse.yvonne-floeper.de/coaching-einzel" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="color: #283f78;">Coaching-Einzelsession</span></strong></a> sprechen wir gern über mögliche Anpassungen.</p>
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		<title>ADHS – EINE ANDERE SICHTWEISE!</title>
		<link>https://yvonne-floeper.de/adhs/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Yvonne Flöper]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2024 14:32:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mental Health]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ADHS – EINE ANDERE SICHTWEISE! Es gibt extrem viele Vorurteile und Falschinformationen in Bezug auf das Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom. Zudem müssen sich davon Betroffene mit einigen sozialen Stigmata auseinandersetzen, die in dieser Gesellschaft noch immer darüber vorhanden sind. &#160; Zu diesem Thema war ich übrigens in Lilli Koissers Podcast Pyjama-Business zu Gast! Beim Abspielen dieses Videos wird [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>ADHS – EINE ANDERE SICHTWEISE!</strong></h1>
<p>Es gibt extrem <strong>viele Vorurteile und Falschinformationen</strong> in Bezug auf das Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom. Zudem müssen sich davon Betroffene mit einigen<strong> sozialen Stigmata</strong> auseinandersetzen, die in dieser Gesellschaft noch immer darüber vorhanden sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zu diesem Thema war ich übrigens in <a href="https://lillikoisser.at/" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #283f78;">Lilli Koissers</span></a> Podcast <em>Pyjama-Business</em> zu Gast!<br />
</strong></p>
<a href="https://yvonne-floeper.de/adhs/"><img decoding="async" src="https://yvonne-floeper.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2F4AU2kKTw1Ys%2Fmaxresdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br />Beim Abspielen dieses Videos wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt. Dabei können personenbezogene Daten verarbeitet werden. <a href="/datenschutz">Mehr erfahren</a> Mit dem Abspielen erklärst du dich damit einverstanden.<br /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Da es ist mir wichtig ist, im Rahmen meiner Arbeit auch über dieses Thema aufzuklären, <strong>widerlege</strong> ich einige dieser <strong>Fehlannahmen</strong> hier. Weil bei mir selbst vor fast zehn Jahren ADHS diagnostiziert wurde, habe ich diesbezüglich schon einige unangenehme Erfahrungen machen müssen…<br />
Ebenso zeige ich in diesem Blogartikel auf, dass diese <strong>angebliche Störung</strong> nicht als solche angesehen werden muss. Außerdem nenne ich die<strong> positiven Aspekte</strong>, die mit dieser Normvariante verbunden sind. Und zuletzt gebe ich ein paar <strong>Tipps</strong> für andere Menschen mit ADHS, die vor allem für betroffene Selbstständige hilfreich sein können.<br />
Denn es gibt eben nicht nur eine mögliche Betrachtungsweise dieses Themas!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-202 size-full" src="https://yvonne-floeper.de/wp-content/uploads/2024/05/adhs-andere-sichtweise.png" alt="" width="500" height="500" srcset="https://yvonne-floeper.de/wp-content/uploads/2024/05/adhs-andere-sichtweise.png 500w, https://yvonne-floeper.de/wp-content/uploads/2024/05/adhs-andere-sichtweise-300x300.png 300w, https://yvonne-floeper.de/wp-content/uploads/2024/05/adhs-andere-sichtweise-150x150.png 150w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>ADHS – PATHOLOGIE VERSUS NEURODIVERSITÄT<br />
</strong></h2>
<p>Das Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom wird <strong>nach den Diagnosemanuals</strong> der WHO und der American Psychiatric Association sowie dem ICD-11 und dem DSM-V <strong>als Krankheit klassifiziert</strong>.<br />
Die <strong>Leitsymptome</strong> der sogenannten Störung bestehen in <strong>mangelnder Aufmerksamkeit, Impulsivität</strong> und in manchen Fällen auch der <strong>Hyperaktivität</strong>. Die Betroffenen haben somit Konzentrationsprobleme, Schwierigkeiten mit der Selbstregulation und auch eine emotionale Instabilität ist bei ihnen vorhanden. Einige von ihnen sind auch hyperaktiv und somit motorisch unruhig, doch das betrifft nicht alle.</p>
<p>Festgestellt wird ADHS durch eine Reihe von Testungen und eine ausführliche Anamnese. Ebenso werden auch alte Schulzeugnisse, Selbstauskünfte und Aussagen von Familienmitgliedern herangezogen. Da es sich um eine <strong>Differenzialdiagnose</strong> handelt, müssen andere Ursachen für die bestehenden Probleme ausgeschlossen werden und weitere Kriterien erfüllt sein.</p>
<p>Doch auch wenn das Syndrom als psychiatrische Störung klassifiziert wird und dadurch bei Bedarf behandelt werden kann, bin ich nicht der Ansicht, dass es als Krankheit betrachtet werden muss.</p>
<p>Vielmehr kann und sollte es als eine <strong>Normvariante</strong> angesehen werden. Bei ADHS weicht nämlich der Hirnstoffwechsel (vor allem bei den Botenstoffen Dopamin und Noradrenalin) von dem der meisten Menschen ab. Daraus resultieren die Unterschiede zwischen Menschen mit ADHS und denjenigen, die man als neurotypisch bezeichnet. Und nur weil bei jemandem <strong>neurobiologische Unterschiede</strong> zur Masse bzw. Durchschnittswerten bestehen, muss er selbstverständlich noch lange nicht als krank angesehen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><strong>Ich sehe ADHS nicht per se als Störung an, sondern schlicht als Normvariante. Man tickt eben anders als andere, ist aber nicht besser oder schlechter.</strong></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier kommt das <strong>Konzept der Neurodiversität</strong> ins Spiel. Es respektiert derartige <strong>atypische neurologische Entwicklungen als natürliche Unterschiede</strong>. Demnach existieren viele genetische Normvarianten, die allesamt naturgegeben sind und als solche auch als „normal“ angesehen werden können. Jeder von uns unterscheidet sich als Individuum von allen anderen Menschen. Warum also sollten neurologische Besonderheiten als etwas Krankhaftes betrachtet werden müssen, nur weil hier keine Normwerte gegeben sind?!</p>
<p>Darum besteht auch nicht bei jedem Menschen mit ADHS Behandlungsbedarf – und erstrecht benötigt nicht jeder Medikamente. Die Symptome sind bei Betroffenen unterschiedlich stark ausgeprägt. Zudem spielt natürlich der subjektive Leidensdruck eine enorm wichtige Rolle.<br />
Wie geht es demjenigen, bei dem das Syndrom diagnostiziert wurde? Gibt es Komorbiditäten wie z. B. Depressionen oder Schlafstörungen, deren Ursache das ADHS ist? Wie sieht das Leben der Person aus, wie gut entspricht ihr eigener Lebensstil ihren individuellen Bedürfnissen? (Dies gilt natürlich für jeden Menschen, egal ob neurotypisch oder nicht.)</p>
<p>Auch wenn durch das Syndrom Probleme ent- oder bestehen können, sehe ich daher keinen Grund dafür, ADHSler als Kranke anzusehen. Sie ticken in vielen Dingen anders als die Mehrheit – das allein ist aber noch lange <strong>nichts Pathologisches, das „geheilt“ werden müsste…</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>10 HÄUFIGE VORURTEILE ÜBER ADHS – UND IHRE WIDERLEGUNG<br />
</strong></h2>
<ol>
<li><strong>ADHS betrifft nur Kinder.<br />
</strong>Bei circa 50-80 % der Kinder und Jugendlichen, bei denen es diagnostiziert wird, bleiben einige Symptome im Erwachsenenalter bestehen – und bei einem Drittel der Betroffenen sogar das Vollbild des Syndroms. Allerdings steht bei Erwachsenen meist eher die Unaufmerksamkeit im Vordergrund.</li>
</ol>
<ol start="2">
<li><strong>Das Syndrom entsteht durch Erziehungsfehler.<br />
</strong>Falsch, es geht auf ein Ungleichgewicht der Hirnbotenstoffe zurück. Allerdings kann falsche Erziehung ein Aspekt sein, der die Entstehung von ADHS begünstigt.</li>
</ol>
<ol start="3">
<li><strong>Es gibt einen Zusammenhang zwischen ADHS und Intelligenz.<br />
</strong>Nein, vom Vorliegen des Syndroms kann kein Rückschluss auf den IQ eines Menschen gezogen werden.</li>
</ol>
<ol start="4">
<li><strong>Durch Sport verschwindet ADHS.<br />
</strong>Das Syndrom ist neurologisch bedingt und kann durch bestimmte Aktivitäten nicht verschwinden. Sport hilft allerdings vielen Betroffenen, besser mit der Hyperaktivität umzugehen.</li>
</ol>
<ol start="5">
<li><strong>Betroffene können keine guten Beziehungen führen.<br />
</strong>Falsch, denn auch wenn ADHS-ler im Umgang komplizierter sein können als Neurotypische, haben sie viele Fähigkeiten, die gute Beziehungen begünstigen – so wie andere Menschen auch.</li>
</ol>
<ol start="6">
<li><strong>Menschen mit ADHS bekommen zu wenig Aufmerksamkeit von anderen.<br />
</strong>Damit hat ADHS rein gar nichts zu tun; der Begriff Aufmerksamkeit bezieht sich hier nur auf die Informationsverarbeitung. Es geht hierbei vor allem um unsere Fähigkeit, wichtige von unwichtigen Reizen zu unterscheiden.</li>
</ol>
<ol start="7">
<li><strong>Betroffene sind faul.<br />
</strong>Nein, aber für ADHS-ler spielt Motivation eine enorm wichtige Rolle. Sie ist abhängig von einem anderen Regulationsmodus als bei Nichtbetroffenen und ist stärker von der Befriedigung eigener Bedürfnisse abhängig. Menschen mit ADHS brauchen darum stärkere Anreize, um dieselbe Motivation zu erreichen wie andere. Diese lässt sich von den Betroffenen selbst allerdings nicht steuern.</li>
</ol>
<ol start="8">
<li><strong>Reizüberflutung ist doch nicht so schlimm.<br />
</strong>Reizüberflutung führt zu psychischer Überforderung und kann tatsächlich extrem schaden, denn der Körper befindet sich hierbei im Dauerstress. Hält sie lange an, kann sie zu schwer auszugleichenden Schäden führen.</li>
</ol>
<ol start="9">
<li><strong>Jeder, der sich schlecht konzentrieren kann, hat ADHS.<br />
</strong>Stimmt natürlich nicht, denn jeder ist mal unkonzentriert. Voraussetzungen für die ADHS-Diagnose sind aber u. a., dass die Probleme mit der Aufmerksamkeit stark ausgeprägt sind und seit der Kindheit fortwährend bestehen.</li>
</ol>
<ol start="10">
<li><strong>ADHS-Medikamente machen abhängig.<br />
</strong>Nein, denn die Stimulanzien, die hier meist verschrieben werden, wirken nur kurzfristig, bevor sich der Zustand vor der Einnahme wieder einstellt. Medikamente wie Ritalin führen bei den Betroffenen außerdem nicht zu einem Rauschzustand, sondern normalisieren nur für kurze Zeit den Hirnstoffwechsel.</li>
</ol>
<p><strong> </strong></p>
<blockquote><p><strong>ADHS bringt eine Menge Gaben mit sich, die man für sich nutzen kann. Ohne mein ADHS wäre ich z. B. nicht so extrem kreativ und könnte mich nicht zu 100 % in meine Arbeit vertiefen.</strong></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>STÄRKEN VON MENSCHEN MIT ADHS </strong></h2>
<p>Es gibt auch einige positiven Seiten, die die Andersartigkeit des Gehirns bei ADHS mit sich bringen kann! Betroffene sind nicht besser oder schlechter als Neurotypische, aber eben anders – und besitzen daher teilweise auch andere Stärken. Besinnt man sich auf diese und nutzt sie für sich, kann die vermeintliche Störung häufig als eine Art Gabe erlebt werden.<br />
Darum möchte ich einige dieser positiven Aspekte nennen und ggf. kurz erläutern.</p>
<ul>
<li><strong>Der Hyperfokus</strong><br />
ADHS ist zwar mit Konzentrationsstörungen verbunden, jedoch kennen auch davon Betroffene Phasen guter oder sehr guter Konzentration. Sogar der Hyperfokus, ein Zustand höchster Konzentrationsfähigkeit (ähnlich dem Flow) ist möglich, wenn extremes Interesse an einem Thema oder einer Tätigkeit besteht. Allerdings kann die Konzentrationsfähigkeit nicht durch reine Willenskraft hergestellt werden. Doch die Beschäftigung mit Dingen, die einen sehr interessieren oder gar faszinieren, fördert den hyperfokussierten Zustand.<br />
Darum ist es meiner Ansicht nach enorm wichtig, seine Arbeit nach Interessen, Neigungen und Vorlieben auszuwählen. Übrigens stimmt es meiner Erfahrung nach nicht, dass Betroffene grundsätzlich keine Aufgaben erledigen können, die sehr komplex sind oder bei denen auf Details geachtet werden muss. Dies wird tatsächlich häufig verallgemeinernd behauptet. Doch die individuellen Stärken eines Betroffenen können natürlich auch in Bereichen liegen, die extreme Exaktheit oder geistige Arbeit auf hohem Niveau erfordern. (Ich selbst bin dafür ein sehr gutes Beispiel. 😉 )</li>
<li><strong>Willensstärke<br />
</strong><span class="_aacl _aaco _aacu _aacx _aad7 _aade">Menschen mit ADHS gelten als enorm willensstark. Sie geben nicht so schnell auf, wenn sie etwas wollen, sondern suchen entschlossen weiter nach (oft recht kreativen) Wegen, um ihre Ziele trotz evtl. Widerstände doch noch zu erreichen.</span></li>
<li><strong>Risikobereitschaft<br />
</strong><span class="_aacl _aaco _aacu _aacx _aad7 _aade">ADHS-lern fällt es oft leichter als Neurotypischen, Risiken einzugehen. Meiner Meinung und Erfahrung nach kann das u. a. damit zusammenhängen, dass wir Betroffenen viel Übung mit Niederlagen haben. Einige von uns haben recht abenteuerliche Lebensläufe. Wir scheuen wohl auch deshalb das Scheitern weniger als manch anderer.</span><strong><br />
</strong></li>
<li><strong>Kreativität, Phantasie und Ideenreichtum</strong><br />
<span class="_aacl _aaco _aacu _aacx _aad7 _aade">Diese Stärken lassen sich gut zusammenfassen, da sie in engem Zusammenhang zueinander stehen. Denn dadurch, </span>dass ADHS mit nichtlinearem Denken einhergeht, fördert es die Umsetzung innovativer Ideen und Konzepte sowie kreative und künstlerische Begabungen.</li>
<li><strong>Neugier und Wissensdurst<br />
</strong><span class="_aacl _aaco _aacu _aacx _aad7 _aade">Das Gehirn von ADHS-lern sucht ständig neue Stimulation und Input. Zudem sind wir sehr begeisterungsfähig. Das führt dazu, dass wir sehr neugierig sind und uns von neuen Dingen meist stark angezogen fühlen. Und da wir Themen, die uns interessieren, regelrecht durchdringen wollen, haben wir das Verlangen, uns großes Wissen darüber zu verschaffen.</span><strong><br />
</strong></li>
<li><strong>Leidenschaft und Emotionalität</strong><br />
ADHS-ler erleben als meist Hochsensible Gefühle sehr intensiv und sind u.a. auch sehr begeisterungsfähig. Und beschäftigen sich hingebungsvoll mit den Dingen, für<span class="_aacl _aaco _aacu _aacx _aad7 _aade"> die sie sich interessieren </span>und begeistern.</li>
<li><strong>Empathie und Gefühlsbetontheit<br />
</strong><span class="_aacl _aaco _aacu _aacx _aad7 _aade">Einige Quellen schreiben ADHS-lern eine erhöhte Empathiefähigkeit zu. Doch je nach Subtyp kann diese gut oder auch weniger gut genutzt werden. Diejenigen ADHS-ler, die dem sogenannten unaufmerksamen Subtypen zugeordnet werden (ADS), können ihre Empathiefähigkeit anscheinend besonders gut nutzen. </span><strong><br />
</strong></li>
<li><strong>Stark <span class="_aacl _aaco _aacu _aacx _aad7 _aade">ausgeprägter</span> Gerechtigkeitssinn<br />
</strong><span class="_aacl _aaco _aacu _aacx _aad7 _aade">ADHS-ler reagieren häufig sensibler als Neurotypische auf ungerechte Behandlung anderer und greifen in solchen Fällen gern ein, um die davon Betroffenen zu verteidigen.<br />
Mögliche Gründe dafür sind zum einen die oft selbst erlebten Ungerechtigkeiten. Zum anderen ihre tiefere und stärkere Wahrnehmung. Außerdem mangelt es ihnen an Verdrängungsmechanismen, über die neurotypische Menschen verfügen.</span><strong><br />
</strong></li>
<li><strong>Authentizität und Aufgeschlossenheit</strong><br />
ADHS-ler sind oft Exzentriker, denen es nichts ausmacht, mit ihrer ungewöhnlichen Art auch mal anzuecken. Sie fühlen sich nicht an Normen gebunden und sind dadurch auch sehr offen gegenüber neuen Dingen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>10 HILFREICHE TIPPS FÜR ADHS-ler</strong></h2>
<ol>
<li><strong>Sich umfangreich informieren</strong><br />
Denn umso besser man versteht, womit man es zu tun hat, desto eher kann man ggf. Probleme lösen und Schwächen kompensieren.</li>
<li><strong>Behandlungsbedarf gründlich abwägen</strong><br />
Alles, was einen Nutzen verspricht, ist auch mit Risiken verbunden – dies gilt insbesondere für Medikamente, die starke Nebenwirkungen haben können. Darum sollte man sich sehr gut überlegen, ob eine Therapie überhaupt notwendig ist.</li>
<li><strong>Coaching nutzen</strong><br />
Das muss nicht zwingend ein bezahltes Angebot sein. Auch Menschen, die einem eng vertraut sind und die bestehenden Probleme sehr gut kennen, können dies leisten. Wichtig ist zudem, dass sie einen relativ guten Wissensstand über ADHS besitzen. Mein persönlicher Coach hat mir z. B. extrem gut dabei geholfen, einige meiner Schwächen auszugleichen. Speziell für <strong>Selbstständige und Gründer mit ADHS oder Autismus</strong> biete ich übrigens eine <a href="https://kurse.yvonne-floeper.de/coaching-einzel" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="color: #283f78;">Coaching-Einzelsession</span> </strong></a>und ein <a href="https://kurse.yvonne-floeper.de/coaching" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #283f78;"><strong>Coaching-Programm</strong></span></a> an.</li>
<li><strong>Ordnung halten (lernen)</strong><br />
Zugegeben, das mag für viele Betroffene wie ein unerreichbares Ziel erscheinen. Doch auch ich selbst war mal eine totale Chaotin – und habe mich (mit Unterstützung) zu einer sehr ordentlichen Person entwickelt. Das spart nicht nur eine Menge Zeit. Durch die äußere Ordnung gibt es auch weniger Dinge, die mich vom Wesentlichen ablenken könnten. Denn auch optische Reize können verwirren und reizüberfluten.</li>
<li><strong>Listen führen und Notizen machen</strong><br />
Es klingt banal, doch ohne meine To-do-Listen, meine Kalender (es sind tatsächlich mehrere) und das ständige Notieren von Ideen u. a. wäre ich schlicht verloren. Auch mit Sprachaufnahmen arbeite ich gern. Nicht nur weiß ich so immer, was gerade ansteht und erledigt werden muss. Es hat auch den Vorteil, dass ich den Kopf dadurch freier bekomme. Denn was einmal aufgeschrieben wurde, kann nicht mehr so leicht vergessen werden.</li>
<li><strong>Eigene Motivatoren herausfinden</strong><br />
Für Menschen mit ADHS spielt intrinsische Motivation eine sehr große Rolle. Denn wenn wir uns extrem für etwas begeistern, finden wir – anders als sonst – relativ leicht den nötigen Antrieb, um uns damit zu beschäftigen und ins Tun zu kommen. Darum ist es meiner Ansicht nach gerade für Betroffene enorm wichtig, den eigenen Leidenschaften und Interessen zu folgen.</li>
<li><strong>Geeignete (Arbeits-)Umgebung schaffen</strong><br />
Jeder Mensch hat individuelle Bedürfnisse, egal ob es um die Arbeit, das Privatleben oder die Freizeit geht. Was evtl. für die Mehrheit gut funktioniert, muss einem selbst noch lange nicht entsprechen. Deshalb gilt natürlich auch für den beruflichen Bereich: Du selbst entscheidest, was zu dir passt und dir guttut! Und wenn du die besten Arbeitsergebnisse im Handstand nachts um halb drei erzielst, dann solltest du dich nicht davon abhalten lassen, so zu arbeiten.<br />
Und selbstverständlich sollte dein Arbeitsplatz möglichst reizarm und ruhig sein. Evtl. Störungen und Ablenkungen sollten auf ein Minimum reduziert werden.</li>
<li><strong>Individuelle Arbeitsmethoden und -rhythmen etablieren</strong><br />
Die Leistungsfähigkeit von Menschen mit ADHS ist tendenziell wenig konstant, sondern eher schwankend. Es gibt Phasen, in denen man sehr produktiv ist und jene, in denen man wenig leisten kann. Dieser Umstand sollte genutzt werden! Deshalb ist eine freie Zeiteinteilung für Betroffene so wertvoll.<br />
Ebenso ist es hilfreich, Zeitdruck bewusst zu seinem Vorteil zu nutzen. Indem man sich zeitliche Limits für seine Aufgaben setzt, kann man konzentrierter und fokussierter arbeiten – und somit mehr schaffen. Infos dazu findest du auch in meinem Artikel <span style="color: #283f78;"><strong><a style="color: #283f78;" href="https://yvonne-floeper.de/zeitmanagement/" target="_blank" rel="noopener">„6 wertvolle Methoden und Tipps für dein Zeitmanagement“</a></strong></span>.<br />
Und natürlich solltest du genau die Arbeitsmethoden anwenden, die für dich persönlich am besten funktionieren.</li>
<li><strong>An sich glauben (lernen)</strong><br />
Der Lebenslauf von ADHS-lern ist oft durch Misserfolge geprägt, was sich mit der Zeit natürlich auch auf das eigene Selbstbild negativ auswirkt. Darum ist es enorm wichtig, das eigene Selbstvertrauen zu stärken und sich darüber bewusst zu werden, dass man weit mehr erreichen kann, als man vielleicht glaubt! Arbeite dazu an deinem Mindset und mache dir vor allem auch klar, dass negative Gedanken nicht mehr sind als eben negative Gedanken. Du allein entscheidest, was du über dich selbst glauben willst! Evtl. hilft dir dabei mein Artikel <a href="https://yvonne-floeper.de/tipps-selbstliebe/" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="color: #283f78;">„6 praktische Tipps für mehr Selbstliebe&#8220;</span></strong></a>.</li>
<li><strong>Sei du selbst!</strong><br />
ADHS hin oder her – du bist du und das ist gut so! Je besser du dich und all deine Stärken und Schwächen kennst, desto selbstbewusster kannst du durchs Leben gehen. Dazu gehört natürlich ein gewisses Maß an Selbstreflektion und auch, ehrlich zu sich selbst zu sein. Dann kannst du erreichen, was du dir vorgenommen hast! Wenn du losgehst für das, was dir wirklich am Herzen liegt und wofür du brennst, wirst du die Wege finden, die zu deinem Erfolg führen.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>FAZIT</strong></h2>
<p>Wie du siehst, müssen von ADHS Betroffene noch lange nicht als Kranke oder Minderleister angesehen werden. Meiner Ansicht nach liegt die <strong>Ursache der bestehenden Probleme</strong> auch hier nicht in der relativ auffälligen Andersartigkeit mancher Menschen. Vielmehr sind <strong>gesellschaftliche Erwartungen und die extreme Leistungsorientierung</strong> in unserem System die Umstände, die vielen von uns das Leben unnötig erschweren. Es gibt noch immer viel <strong>zu wenig Verständnis, Akzeptanz und Toleranz</strong> für jene, die stark von der Masse abweichen – sei es in ihren Ansichten, ihrem Verhalten, ihrem Lebensstil oder ihren Zielen. Dabei waren es in der Vergangenheit häufig doch gerade die Außenseiter, Exzentriker und kreativen Denker, die uns weiterbrachten, weil sie neue, unkonventionelle Wege und Möglichkeiten aufzeigten.<br />
Lasst uns dies würdigen! Ich wünsche mir, dass wir in Zukunft <strong>unsere Unterschiede als etwas Positives ansehen</strong> können, anstatt sie zu kritisieren und Anpassung zu erwarten. Denn Konformismus hat meiner Meinung nach noch nie zu etwas Gutem geführt…</p>
<p>Du willst dein <strong>Business</strong> ganz auf deine <strong>neurodivergenten Bedürfnisse</strong> abstimmen? Mein kostenloses <strong><a href="https://kurse.yvonne-floeper.de/freebie" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #283f78;">Freebie zu Mindset-Blockaden</span></a></strong> ist dafür ein guter erster Schritt.</p>
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		<title>6 PRAKTISCHE TIPPS FÜR MEHR SELBSTLIEBE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Yvonne Flöper]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2024 14:09:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mental Health]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>6 PRAKTISCHE TIPPS FÜR MEHR SELBSTLIEBE Fehlende Selbstliebe schadet uns. Mangelt es uns an Liebe uns selbst gegenüber, schätzen wir uns nicht genügend wert. Und behandeln uns infolgedessen im wahrsten Sinne des Wortes lieblos – oder zumindest nicht liebevoll genug. Das hat Auswirkungen auf unser gesamtes Leben, unser ganzes Sein und unsere Beziehungen. Denn wer [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>6 PRAKTISCHE TIPPS FÜR MEHR SELBSTLIEBE</strong></h1>
<p><strong>Fehlende Selbstliebe schadet uns.</strong> Mangelt es uns an Liebe uns selbst gegenüber, schätzen wir uns nicht genügend wert. Und behandeln uns infolgedessen im wahrsten Sinne des Wortes lieblos – oder zumindest nicht liebevoll genug. Das hat <strong>Auswirkungen auf unser gesamtes Leben</strong>, unser ganzes Sein und unsere Beziehungen. Denn wer in der Liebe ist und sie auch sich selbst gegenüber praktiziert, wird glücklicher und zufriedener sein als jemand, bei dem dies nicht der Fall ist. Er wird sich mehr zutrauen, seine Bedürfnisse achten und dadurch auch erfolgreich und erfüllt sein können.</p>
<p>Die gute Nachricht ist: <strong>Selbstliebe kann erlernt werden.</strong> Es ist zwar ein Prozess und somit nichts, was sich von heute auf morgen etablieren lässt, aber sie ist erreichbar.<br />
Heute gebe ich dir dazu <strong>sechs praktische Tipps</strong> mit auf deinen Weg. Damit du künftig einen liebevollen und wertschätzenden Umgang mit dir selbst pflegst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-67 size-full" src="https://yvonne-floeper.de/wp-content/uploads/2024/05/praktische-tipps-selbstliebe.png" alt="" width="500" height="500" srcset="https://yvonne-floeper.de/wp-content/uploads/2024/05/praktische-tipps-selbstliebe.png 500w, https://yvonne-floeper.de/wp-content/uploads/2024/05/praktische-tipps-selbstliebe-300x300.png 300w, https://yvonne-floeper.de/wp-content/uploads/2024/05/praktische-tipps-selbstliebe-150x150.png 150w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>1. SELBSTBEWUSSTSEIN AUFBAUEN UND STÄRKEN</strong></h2>
<p>Wer selbstbewusst ist, <strong>kennt seine eigenen Stärken und ebenso seine Schwächen</strong>. Er ist sich also vollumfänglich seiner selbst bewusst, kennt sich und <strong>seinen Wert als Person</strong>. Dadurch kann er nach außen hin sicher auftreten, was ihm das Leben erleichtert.</p>
<p>Selbstbewusstsein bedeutet für mich, <strong>zu wissen, wer man wirklich ist</strong>. Ebenso, wie man leben will und welche Ziele man hat – ganz unabhängig von gesellschaftlichen Konventionen. Denn du bist du und solltest niemals versuchen, jemand anders zu sein oder dich krampfhaft anpassen! Denn meiner Erfahrung nach schadet man sich selbst dadurch massiv, da man dann gegen seine Eigenheiten und Bedürfnisse vorgeht.</p>
<p>Unterscheidet man sich stark von der Masse, kann das durchaus dazu führen, dass sich Menschen von einem abwenden oder nur wenige einen mögen. Doch habe keine Angst: Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es immer Menschen geben wird, die dich verstehen und die dir ähneln. Selbst als Exzentriker oder Eigenbrötler <strong>wirst du immer Gleichgesinnte finden</strong>, die dich um deiner selbst lieben und schätzen werden. Nur weil du aufgrund deiner Andersartigkeit zum Außenseiter wirst, heißt das also keineswegs, dass du einsam sein musst.</p>
<p>Doch wie kann man selbstbewusst werden, wenn man es noch nicht ist? Hier meine Tipps dazu:</p>
<ul>
<li>Erstelle eine <strong>Liste mit allem, was du an dir selbst toll findest</strong>. Lies dir diese jeden Tag laut (!) durch. (Mehr zur Wirkung von Selbstgesprächen findest du im nächsten Absatz.) Ergänze diese Positiv-Liste mit der Zeit um neue Punkte, sodass sie immer länger wird.</li>
<li><strong>Erinnere dich an Herausforderungen</strong>, die du in der Vergangenheit bereits gemeistert hast.</li>
<li><strong>Stelle dir selbst regelmäßig neue Aufgaben</strong>, die dir aufgrund deines noch nicht allzu starken Selbstbewusstseins derzeit noch schwerfallen. Nachdem du sie bewältigt hast, wirst du dich selbstbewusster fühlen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>2. SPRICH LIEBEVOLL MIT DIR SELBST</strong></h2>
<p>Es hat selbstverständlich <strong>Auswirkungen</strong> auf dich, wie du mit dir selbst redest; <strong>egal, ob laut oder leise</strong>. Wie du über dich denkst oder auch mit dir selbst sprichst, hat immer einen Effekt auf dich. Und zwar ganz unabhängig davon, ob du dir der <strong>Qualität deiner (inneren) Dialoge</strong> bewusst bist oder nicht.</p>
<p>Viele von uns neigen dazu, zu hart und unfair zu sich selbst zu sein. Was wir bei anderen Menschen relativ leicht akzeptieren können oder uns nicht einmal besonders negativ auffällt, das werfen wir uns selbst oftmals vor. Doch natürlich <strong>solltest du dich mit </strong>der gleichen<strong> Wertschätzung behandeln</strong>, wie du es anderen gegenüber tust. Sich dessen bewusst zu sein, ist <strong>ein erster Schritt</strong> zu mehr Selbstakzeptanz und Selbstvertrauen – und auch zu mehr Selbstliebe.</p>
<p>Wichtig ist auch, zu analysieren, was deine negativen Gedanken und Äußerungen dir selbst gegenüber mit dir machen. <strong>Spüre in dich hinein</strong>: Wie fühlst du dich, wenn du dir etwas Schlechtes über dich erzählst?<br />
Hinterfrage es zudem unbedingt kritisch und <strong>prüfe es auf seinen Wahrheitsgehalt</strong>. Stimmt es wirklich, dass du angeblich nicht attraktiv, nicht intelligent, nicht talentiert und eben nicht gut genug bist?</p>
<p>Ich selbst führte sehr lange Zeit extrem negative innere Dialoge. Was natürlich dazu führte, dass es mir mies ging, ich meine Fähigkeiten massiv unterschätzte und ein sehr schlechtes Selbstbild hatte. Das war das Gegenteil von Selbstliebe, nämlich Selbsthass. Nachdem ich diesen ablegen konnte und echtes Selbstbewusstsein aufbaute, hat sich mein Leben völlig verändert und ich wurde immer glücklicher.</p>
<p>Und das kannst du auch erreichen! Denn auch <strong>du bist in der Lage, deine inneren Dialoge selbst zu gestalten</strong> und so dein Selbstbild aktiv zu beeinflussen.<br />
Du solltest lernen, <strong>mit dir selbst so zu sprechen wie mit einem guten Freund</strong>. Das macht Sinn, denn niemand Geringeres als du selbst sollte dein bester Freund sein! Stoppe dich, wenn du dir Unwahres und Schädliches über dich erzählst. Und dann sagst du dir etwas Positives. Schenke dir selbst tröstende und aufbauende Worte.</p>
<p>Übrigens solltest du <strong>auch laute Selbstgespräch führen</strong>. Denn was wir laut aussprechen, hat noch mal mehr Kraft als das, was wir nur im Stillen denken.</p>
<p><strong> </strong></p>
<blockquote><p><strong>Hast du heute schon zu dir selbst ein paar liebe Worte gesagt?</strong></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>3. KONTROLLIERE, WAS AUF DICH EINWIRKT</strong></h2>
<p><strong>Alles</strong>, was wir aufnehmen und in unser Bewusstsein gelangt, <strong>wirkt sich auf uns aus</strong>. Ob das nun schlechte Nachrichten sind, die Musik, die wir hören oder die Menschen, mit denen wir uns umgeben. All das arbeitet gewissermaßen in uns und macht etwas mit uns. Es beeinflusst uns negativ oder positiv. Und es kann uns im schlimmsten Fall unsere Energie rauben oder uns sogar blockieren.</p>
<p>Deshalb solltest du lernen, die <strong>größtmögliche Kontrolle</strong> darüber zu erlangen, was du konsumierst und womit du dich umgibst! Du bist der Gestalter deines Lebens. Und somit bist auch du selbst dafür verantwortlich, d<strong>eine Umwelt und ihre Einflüsse zu steuern</strong>, so gut es in deiner Macht liegt.</p>
<p>Deine Möglichkeiten diesbezüglich sind wesentlich größer, als du vielleicht denkst.<br />
Natürlich gibt es Dinge, die wir selbst zumindest nicht direkt verändern oder verhindern können. Doch auch in diesen Fällen ist es unsere eigene Entscheidung, <strong>wie wir damit umgehen</strong>. Wir können diese Gegebenheiten akzeptieren lernen und das Beste aus ihnen machen.</p>
<p>Wir aber <strong>haben es selbst in der Hand</strong>, ob und welche Medien wir konsumieren. Mit wem wir uns umgeben und wer Teil unseres Lebens ist. Wie und wo wir arbeiten. Und so weiter und so fort.</p>
<p>Sich dessen bewusst zu werden und all dies so gut wie möglich zu kontrollieren, <strong>kann dein Leben verändern</strong>! Das richtige Umfeld und die passenden Eindrücke bringen dich deinen Zielen näher. Es stärkt dich, all dies aktiv selbst zu gestalten. Und so bleibt dir <strong>mehr Energie für die Erreichung deiner Ziele</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><strong>Sich vor schädlichen Einflüssen zu schützen, ist kein Egoismus im negativen Sinne, sondern praktizierte Selbstliebe.</strong></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>4. ACHTE DEINE EIGENEN BEDÜRFNISSE<br />
</strong></h2>
<p>Aus eigener Erfahrung (insbesondere als neurodivergente Person) weiß ich, wie schädlich es sein kann, wenn man sie missachtet… Darum heute ein paar Tipps von mir dazu, wie du es schaffst, <strong>im Einklang mit deinen Bedürfnissen</strong> zu leben.</p>
<ul>
<li>Mache dir bewusst, <strong>was du wirklich brauchst, um dich wohlzufühlen</strong> und in deiner Kraft zu bleiben. Meinem Eindruck nach scheinen sich viele Menschen gar nicht darüber im Klaren zu sein. Sie tun das, was „alle“ tun – ungeachtet dessen, was das für negative Auswirkungen auf sie und ihre Gesundheit hat. Sie passen sich um jeden Preis an, anstatt als Erstes darauf zu schauen, welcher Lebensstil für sie persönlich stimmig und angenehm ist. Doch dies ist der erste Schritt zu Zufriedenheit und Wohlbefinden.</li>
<li><strong>Lerne Nein zu sagen.</strong> Das kann man trainieren! Mit der Zeit wird es dir immer leichter fallen. Du bist nicht auf der Welt, um den Anforderungen und Wünschen anderer gerecht zu werden. Dazu gehört meiner Ansicht nach auch, sich von Menschen zu distanzieren, die die dir nicht guttun. Dazu gehören auch jene, die deine Bedürfnisse ignorieren und nicht akzeptieren. Du schadest dir und deiner Gesundheit sonst massiv selbst, denn es liegt in deiner eigenen Verantwortung, auf dich aufzupassen! Mehr dazu weiter unten.</li>
<li><strong>Gestalte dein Leben so, wie es dir entspricht!</strong> Du bist du und nicht jemand anders. Jeder hat ganz individuelle Bedürfnisse, die es zu achten gilt. Selbst wenn diese extrem von denen der Mehrheit abzuweichen scheinen, gibt es keinen Grund, sie zu ignorieren. Auch musst du dich nicht dafür rechtfertigen, in einigen Dingen evtl. völlig anders zu „ticken“, als es in dieser Gesellschaft anerkannt ist. Mache dir durch diese selbst auferlegte und faktisch nicht vorhandene Pflicht das Leben nicht unnötig schwer! Gehe deinen eigenen Weg, denn niemand anders kann ihn für dich gehen…<br />
Das habe ich selbst auch wegen <strong>meiner Neurodivergenz</strong> konsequent gemacht. So ist es mir möglich, <strong>erfolgreich selbstständig</strong> zu sein und als <a href="https://yvonne-floeper.de/neurodivergent-selbststaendig/" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #283f78;"><strong>Business-Coach</strong></span></a> nun auch andere <strong>Neurodivergente mit ADHS oder Autismus</strong> zu unterstützen.</li>
</ul>
<p><strong> </strong></p>
<h2><strong>5. LERNE, GRENZEN ZU SETZEN UND NEIN ZU SAGEN</strong></h2>
<p>Es ist <strong>wichtig, dass du in der Lage bist, klare Grenzen zu setzen</strong> und Nein zu sagen. Denn nur, wenn du das kannst, wirst du <strong>Dinge vermeiden, die dir nicht guttun oder</strong> dir mit der Zeit sogar massiv – auch gesundheitlich – <strong>schaden</strong> können. Tust du es nicht, läufst du nämlich Gefahr, deine Bedürfnisse zu übergehen, was dein Wohlbefinden beeinträchtigt.<br />
Da das vielen schwer fällt, zeige ich dir an dieser Stelle genauer, wie du das erlernen kannst.</p>
<ul>
<li><strong>Mache dir bewusst, dass das Setzen von Grenzen wichtig ist</strong>, um dein Wohlbefinden und auch deine Gesundheit zu schützen. Du kannst es als einen Akt der Selbstliebe sehen, deine individuellen Grenzen zu ziehen und zu diesen zu stehen. Denn du tust dir dadurch etwas Gutes.</li>
<li>Lerne, <strong>die Bedeutung des Neinsagens nicht</strong> mehr <strong>überzubewerten</strong>! Wenn jemand dich um etwas bittet oder gar etwas von dir verlangt, was du nicht tun kannst oder willst und du es ablehnst, sagst du dadurch nur Nein zu der Handlung. Du verneinst dann nur das, worum du gebeten wirst – du lehnst damit nicht den Menschen ab, der dich darum bittet!</li>
<li>Wenn du das Wort Nein zu Beginn tatsächlich schwer über die Lippen bringst, <strong>beginne mit einer sanfteren Formulierung</strong> wie „Das möchte ich nicht“, wenn dir das leichter fällt. Gehe dann erst später dazu über, ein klares Nein zu kommunizieren.<br />
Je öfter du deine Grenzen kommunizierst und Nein sagst, desto leichter wird es dir mit der Zeit übrigens fallen.</li>
</ul>
<p>Denke außerdem darüber nach, ob <strong>Menschen, die dein Nein nicht akzeptieren</strong> und deine Bedürfnisse somit immer wieder übergehen wollen, wirklich Teil deines Lebens sein sollten. Denn diese Menschen tun uns meiner Erfahrung nach nicht gut und sie respektieren uns auch nicht. Aus welchem Grund sollten sie dennoch in deinem Leben eine Rolle spielen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><strong>Du schuldest anderen keine Erklärung, wenn du etwas einfach nicht tun möchtest. Ein Nein ist ein ganzer Satz.</strong></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>6. SEI AUTHENTISCH</strong></h2>
<p>Und zu guter Letzt: <strong>Sei du selbst und bleibe dir treu!</strong> Denn alle anderen gibt es schon.</p>
<p>Viele Menschen orientieren sich an der Masse und schwimmen mit dem Strom, obwohl sie Dinge gerne anders machen würden. Obwohl sie wissen, dass sie anders ticken…</p>
<p>Sie haben Angst, aufzufallen, anzuecken und als seltsam angesehen zu werden. <strong>Diese Angst hält sie davon ab, sich vollkommen authentisch zu zeigen</strong> und zu verhalten. Doch das muss nicht sein! <strong>Du bist gut, so wie du bist.</strong> Du bist genug! Du musst nicht sein, wie man es von dir erwartet. Du bist nicht auf der Welt, um es anderen recht zu machen!</p>
<p>Sondern um deinen eigenen Weg zu gehen – auf deine ganz individuelle Art und Weise. Und wenn die jemandem nicht gefällt, dann ist das sein Problem, das du nicht zu deinem eigenen machen musst. Sei dir sicher, <strong>es gibt Menschen, die dich so lieben, wie du bist!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich hoffe, meine Tipps helfen dir, dich selbst (mehr) zu lieben und zu schätzen.</p>
<p>Fehlende Selbstliebe hängt übrigens oft mit genau den <strong>Glaubensätzen</strong> zusammen, die dich auch in deiner<strong> Selbstständigkeit blockieren</strong>. Mein kostenloses <a href="https://kurse.yvonne-floeper.de/freebie" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #283f78;"><strong>Freebie zu Mindset-Blockaden</strong></span></a> ist ein guter erster Schritt, um sie aufzudecken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://yvonne-floeper.de/tipps-selbstliebe/">6 PRAKTISCHE TIPPS FÜR MEHR SELBSTLIEBE</a> erschien zuerst auf <a href="https://yvonne-floeper.de">Yvonne Flöper</a>.</p>
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